Toggenburger Ziege (TOZ)
Eigenschaften und Definition der Rasse
Gefährdung: nicht gefährdet Herkunft: Schweiz
Rassengruppe: Milchziege BDZ-Beschluß: 2021

Die Toggenburger Ziege hat ihren Ursprung in der Region Toggenburg im Kanton St. Gallenz. In den Zuchtgenossenschaften, die Ende des 19. Jh. damit begannen, die milchbetonte Toggenburger Ziege züchterisch zu verbessern, wurde – neben der Farbe – insbesondere auf kräftiges Fundament und gute Euterausbildung geachtet.
Die Grundfarbe der Toggenburger Ziege ist hellbraun bis mausgrau. Auf dem Rücken und an den Flanken sind die Haare typischerweise etwas länger („Mäntelchen“). Die Ohren sind hell, ebenso führen beidseitig helle Streifen vom Ohrgrund zum Maul. Beine, Schwanzansatz und angrenzende Körperteile sind hell bis weiß. Die Rasse weist einen mittleren bis großen Rahmen auf. Es sind hornlose und gehörnte Tiere vertreten.
Zuchtziel
Angestrebt wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Milchziege mit hoher Fett- und Eiweißleistung sowie Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken soll möglichst straff sein, das Becken breit angelegt sein und nicht zu stark abfallen. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorne und im Schenkelbereich hinaufreicht. Die gleichermaßen für das Hand- und Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Zitzen sollen mittig unter den Euterhälften angesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein. Unerwünscht sind zu helle oder zu dunkle Grundfarbe, weiße Flecken mit mehr als 3 cm Durchmesser, krause oder raue Haare, fehlendes Mäntelchen. Zuchtausschließend ist Mehrstrichigkeit.
Das ausführliche Zuchtprogramm finden Sie unter:
"Zucht" - "Zuchtprogramme Rassen": Toggenburger Ziege neu

Unsere Herdbuchzüchter der Toggenburger Ziege:
Hämmerle Rainer und Nina
Eichbühlstr. 9
87775 Salgen







